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Petrarca-Preis für europäische Literatur
Mit der Verleihung an Friederike Mayröcker ist der Hermann-Lenz-Preis 2009 nach zehn Jahren zu Ende gegangen. Der Stifter des Preises, Hubert Burda, und die Jury (Peter Hamm, Peter Handke, Alfred Kolleritsch und Michael Krüger) haben jetzt beschlossen, einen europäischen Literaturpreis zu vergeben, der wieder im Namen von Petrarca an internationale Autoren verliehen werden soll. In den Jahren 1975 bis 1995 wurde der Petrarca-Preis an Lyriker wie Zbigniew Herbert, Jan Skácel, Tomas Tranströmer und Philippe Jaccottet vergeben.
Die Verleihung des neuen Petrarca-Preises wird zum ersten Mal im Juni auf Schloss Salem stattfinden. Die ersten beiden Preisträger sind der Franzose Pierre Michon und der Italiener Erri de Luca. Wie schon in den Jahren zuvor wird es auch weiterhin einen Preis für einen osteuropäischen Lyriker geben. Ebenfalls auf Schloss Salem werden auch die Stipendiaten der Hermann-und-Hanne-Lenz-Stiftung ausgezeichnet.

Die Jurymitglieder Michael Krüger, Peter Hamm und Peter Handke bei der Buchbesprechung (©) Hubert Burda Media
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Jubiläumsband
Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums des Hermann-Lenz-Preises haben Stifter Hubert Burda und das Jury-Mitglied Michael Krüger einen Festband herausgegeben. Neben Bildstrecken enthält "Ein Fest der Poesie" Texte der Preisträger und Laudationes von Weggefährten, die den Leser an Gedanken und Werken teilhaben lassen.
"Ein Fest der Poesie: Hermann-Lenz-Preis 1999 – 2009", Petrarca Verlag, München. Euro 9,90 (zzgl. Portobeteiligung). ISBN: 978-3-87115-005-0. Erhältlich unter www.buecher-roth.de sowie direkt in der Offenburger Buchhandlung Gustav Roth.
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