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Hermann-Lenz-Preis 2006
Jürgen Becker wurde 1932 in Köln geboren. Nach kurzem Studium begann er seine Tätigkeit als freier Schriftsteller. Parallel arbeitete er in verschiedenen Berufen, unter anderem in den Verlagen Rowohlt und Suhrkamp. Zwanzig Jahre lang, bis 1993, leitete Becker die Hörspielredaktion des Deutschlandfunks. Große Aufmerksamkeit erlangte der Autor mit seinem ersten Prosabuch "Felder" (1964). In der Folge festigte er seinen Ruf als Verfasser experimenteller Literatur. Wende und Wiedervereinigung wirkten entscheidend auf Jürgen Becker ein. Die Wiederentdeckung der Landschaften zwischen Elbe und Oder motivierten Gedichtbände und vor allem seinen Roman "Aus der Geschichte der Trennungen".
Schnee in den Ardennen
Journal
Eine Dachkammer in einem abgelegenen Gehöft ist der Raum von Imaginationen und Erinnerungen. Hier beginnt der Erzähler sein "Journal", und was er aufzeichnet, sind Vorgänge in nächster Umgebung und in ferner Vergangenheit, im Traum und in der Wirklichkeit. Beckers Beobachtungen streifen die Hügellandschaft seiner rheinischen Heimat, wandern nach Berlin und in den deutschen Osten, richten sich auf Bilder der ersten Jahre nach dem Krieg, erinnern sich an einen Karmann Ghia und an lange Fernsehabende, daran, wie man vor dem Radio saß, um Welt zu empfangen, an Möbel und Bilder. (Klappentext)
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Schnee in den Ardennen
Journalroman
Von Jürgen Becker Frankfurt am Main: Suhrkamp Verlag, 2003 |
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