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Krystof Koehler
geboren 1963 in Czestochowa. Studium der Philosophie und Polonistik, lebt als Lyriker, Essayist und Literaturhistoriker in Krakau.
Bisher erschienen Essays Sarmacja, czyli Polska und drei Lyrik-Bände Wiersze (1990), Nieudana Pielgrzymka (1993) und Partyzant Prawdy (1996), sowie ein Sammelband Na krancu dlugiego pola (1998).
Zur Zeit ist Koehler Gastlektor an der Universität Chicago.
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Ab jetzt
nur noch
die Abkürzung. Nachts
schießen Züge
durch den Tunnel
der Finsternis. Die Grillen
verstummen
gegen Morgen.
Der Wind, vom
Feuer geneigt. Das,
was geschieht,
bleibt wie ein
Zeichen. Nur
ich beuge mich,
neige mich
über das Vergessen.
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