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Erich Wolfgang Skwara
1948 in Salzburg geboren, studierte Romanistik und Musikgeschichte in Paris, sowie Germanistik in den USA. Er promovierte über Hans Sahl und lehrt an der San Diego State University in Kalifornien. Er debütierte Anfang der Siebziger Jahre mit den Lyrikbänden lotverschlossen, schlage mich aus und blindheit schwester.
Zu seinen Werken gehören außerdem die Romane Pest in Siena (1976), Schwarze Segelschiffe (1979) und Bankrottidylle (1985), sowie der Erzählungsband Der Totenengel (1981) und die Biografie Hans Sahl: Leben und Werk (1986).
Skwara lebt abwechselnd in San Diego und Salzburg und ist österreichischer und amerikanischer Staatsbürger. Seit 1994 hat er auch einen festen Wohnsitz in Paris.
Zuletzt erschienen: Anruf aus Rom, Frankfurt a. M. 1999; Nach dem Norden: Gedichte 1987 - 1997, Eisingen 1998; Versuch einer Heimkehr , Frankfurt a. M. 1998, Die heimlichen Könige, Frankfurt a. M. 1995
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Alles jetzt
Ich möchte Augen haben,
wo sind meine Augen?
Will, daß die Augen das Laufen mildern,
den Atem ruhig machen, die Bilder beständig.
Sehen will ich wieder was ich sehe
Weil ich’s gesehen hab, damals,
als die Augen mir gehörten
Und größer waren als der Himmel.
Viel ist geblieben
von jenen Umarmungen,
viel Zerrissenes auch,
das nach Schauen schreit.
Ich möchte Augen haben
und die Sonne, die Jännersonne
einmal ganz für mich.
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